Umsatz steigern mit Kleinanzeigen

So gewinnst Du noch heute kostenlos neue Kunden für Deine Produkte.

Es gibt mit Sicherheit viele Maßnahmen, die zu mehr Reichweite führen, doch oftmals sind diese mit hohen Kosten verbunden. Mit Kleinanzeigen bietet sich Dir eine Möglichkeit, völlig kostenlos binnen weniger Minuten neue Kunden zu gewinnen. Zeiten, in denen Kleinanzeigen überwiegend privat waren, sind längst vorbei. Die Tore für gewerbliche Anbieter waren nie soweit geöffnet wie heute.

Inhalt

  1. Keine Einstellgebühren, keine Verkaufsprovision
  2. Was sollten wir inserieren
  3. Legen wir los
  4. Was jetzt passiert
  5. Auf den Geschmack gekommen

Keine Einstell-Gebühren, keine Verkaufsprovision

Ein großer Vorteil von Kleinanzeigen ist, dass Du initial keinerlei Kosten hast. Dein Testlauf kostet Dich lediglich Deine Arbeitszeit. Da Deine Interessenten nicht direkt kaufen, sondern eine Anfrage stellen, kannst Du diese wunderbar in potentielle Leads konvertieren, verhandeln und ggf. auch in Deinen Shop leiten. Die Reichweite von eBay Kleinanzeigen ist enorm, dahinter steckt ein riesiges AdWord Marketing, um das Du Dich nicht kümmern musst. Für unseren Testlauf haben wir bei eBay Kleinanzeigen 50 Anzeigen kostenlos in 30 Tagen. Danach würde jede weitere kosten, allerdings können wir nach 30 Tagen weitere 50 inserieren und die bereits laufenden kostenlos verlängern. Wer sofort viele Anzeigen online bringen möchte, der sollte sich die PRO Pakete anschauen.

Was sollten wir inserieren

Es macht keinen Sinn, sofort seinen Bestand von 20000 Artikeln einzustellen. Daher solltest Du im ersten Schritt die besten 50 Artikel nehmen, für die sich Deiner Meinung nach Suchende interessieren. Bei eBay Kleinanzeigen lässt sich so ziemlich alles verkaufen, vom Klodeckel bis zum Staubfänger, es spielt keine Rolle, was Du anbietest. Dennoch sollten wir versuchen, die 50 Anzeigen im ersten Test nicht zu überschreiten.

Legen wir los

Falls Du noch kein Konto bei eBay Kleinanzeigen hast, lege es jetzt an. Achte darauf, dass Du angibst, ob Du gewerblich oder privat bist. Mische Anzeigen nicht. Ein Konto ist völlig kostenlos. Gleich vorab: Den Gedanken, man könnte einfach mehrere Konten anlegen, um das Limit von 50 Anzeigen zu umgehen, solltest Du gleich wieder vergessen. eBay reagiert darauf schnell und hart. Es handelt sich hierbei um einen klaren Verstoß gegen die Nutzungsbestimmungen.

Für eine Kleinanzeige benötigst Du:

  • Aussagekräftiger Titel
  • Beschreibung
  • Bilder
  • Preis
  • Kategorie
  • Postleitzahl
  • Rechtliche Angaben

Dein Titel sollte innerhalb von 65 Zeichen klar aussagen, um was es geht. Verzichte auf Preise im Titel, Grundpreisangaben, sofern notwendig müssen natürlich rein.

Deine Beschreibung enthält alles, was wichtig ist. Da die ersten 100 Zeichen innerhalb der Suchergebnisse angezeigt werden, solltest Du hier das wichtigste in Kurzform unterbringen. Man ist sich zwar nicht einig, dennoch raten wir dazu, die Information „Preis inkl. 19% MwSt.“ möglichst am Anfang aufzunehmen, sofern Du Umsatzsteuerpflichtig bist. Verzichte in der Beschreibung auf wilde Umschreibungen, das liest keiner. Kurz und knackig, ggf. ein Link zum Produkt im Shop (nicht auf den Shop direkt verlinken).

Die Bilder sollten klar sein, versuche, das erste Bild so zu wählen, dass man auf einen Blick sieht, was die Anzeige beinhaltet.

Beim Preis kannst Du festlegen, ob es sich um einen Festpreis oder Verhandlungsbasis handelt. Es gibt keinen Festpreis! Wofür diese Option gut ist, sei dahingestellt, denn jeder wird versuchen, den Preis zu verhandeln. Hier kommt auch der berühmte Satz „Was ist letzte Preis“ ins Spiel. Setze den Preis ggf. ein wenig höher an, damit Du entsprechenden Verhandlungspielraum hast. Dabei sei folgendes gesagt: Nur weil Dein Artikel auf eBay Kleinanzeigen 20% teurer ist, wird der Interessent nicht zu amazon laufen, denn hier weiß er, dass er verhandeln kann.

Bei rechtlichen Angaben fügst Du Dein vollständiges Impressum ein, Link zum Shop und ggf. Deine AGBs. Ob AGBs und Widerruf notwendig sind, ist fraglich, denn im Prinzip kommt niemals ein direkter Kauf zustande, ein Interessent kann nur anfragen. Kommt ein Angebot zustande, müssten diese Daten mit in die Mail.

Nachdem nun noch die passende Kategorie gewählt wurde, können die ersten Inserate online gehen.

Was jetzt passiert

Es dauert in der Regel ca. eine Stunde, bis die ersten Anfragen kommen. Je nachdem, in welchem Postleitzahlengebiet Du Dich befindest. Es mag verlockend sein, seine Anzeigen für mehrere Postleitzahlen zu schalten, allerdings wird dies zur Löschung und Verwarnung führen. Im Zweifel kannst Du auch Sachen, die Du nur versendest in größeren Ballungsgebieten inserieren.

Es sollten nun auch die ersten Anfragen kommen, diese fallen in der Regel je nach Angebot unterschiedlich aus. Versuche, den Interessenten zu konvertieren, verhandle und weise ihn in jedem Fall auf weitere Produkte hin, die Du ggf. in Deinem Shop anbietest. Vielleicht kannst Du ihm auch einen Rabatt-Code geben, um den weiteren Einkauf schmackhaft zu machen.

Auf Kleinanzeigen-Portalen bezahlt man in der Regel per PayPal oder Vorkasse. Versendet wird per versichertem Versand. Lass Dich keinesfalls von anderen Methoden überzeugen. Wenn Dir jemand schreibt, dass die Verhandlung nur per E-Mail außerhalb der Plattform stattfinden soll, lass es, das sind Betrüger.

Auf den Geschmack gekommen?

Dann ist es jetzt an der Zeit, zu entscheiden, ob es sich für Dich lohnt. Hast Du einen Umsatzanstieg, neue Kunden, mehr Reichweite? Dann kannst Du es skalieren. Zu eBay Kleinanzeigen kann auch shpock+ sowie markt.de interessant sein. shpock+ kannst Du 30 Tage kostenlos testen, das reicht, um auszuwerten, ob Kosten gegen Umsatz profitabel sind.